Das Handling der Personaldaten bereitete den IT-Verantwortlichen des Flughafen Salzburg schon längere Zeit Kopfzerbrechen. Durch die Vielzahl der Quellsysteme wurden Daten immer wieder doppelt erfasst, was die Gefahr von Inkonsistenzen mit sich brachte. Darüber hinaus kam es immer wieder vor, dass saisonale Arbeiter, die an- und abgemeldet wurden, aufgrund fortlaufender Personalnummern über die Jahre hin nicht eindeutig identifiziert werden konnten.
Dazu Josef Kert, IT-Leitung, Flughafen Salzburg: "Anwendungen wie Zeiterfassung, Intranet, ERP-System und Lohnverrechnung weisen viele Querbezüge auf, weil sie laufend Daten untereinander und in alle Richtungen austauschen. Die Crux bestand für uns darin, eine zentrale Datenkonsolidierungsstelle zwischenzuschalten, mit der wir Datenströme bündeln, Mitarbeiterinformationen vereinheitlichen und Schnittstellen standardisieren konnten."

Konkret wurde mit dem von cubido implementierten DWH eine Datendrehscheibe geschaffen, die alle Personendaten in einem gemeinsamen Personalstamm zusammenführt und für jedes Informationsfeld präzise festlegt, aus welchem Subsystem die dafür vorgesehenen Daten (mit Hilfe der SQL Server Integration Services) extrahiert werden. Mit dem Effekt, dass heute jedem Mitarbeiter am Flughafen Salzburg eine eindeutige, von seiner aktuellen Personalnummer unabhängige ID zugeordnet werden kann. Daneben sorgen übersichtliche und standardisierte Schnittstellen dafür, dass neue Systeme einfach und flexibel eingebunden werden können.

"Unterm Strich konterkarieren wir mit diesem Projekt einmal mehr das verstaubte Image, das DWH-Projekten immer noch anhaftet", meint dazu Wolfgang Ennikl, cubido Geschäftsführer: "Wir bauen keine Datenfriedhöfe, sondern installieren Datendrehscheiben für die operativen Systeme. Nur so entsteht der Mehrwert, von dem Business Intelligence wesentlich handelt."