Die BI-Applikation gab es schon seit Jahren. Und sie funktionierte prächtig. Einziges Manko war, dass sie das nicht überall, sondern nur nativ auf der iSeries von IBM tat und damit nur über eine 5250-Terminal-Emulation nutzbar war. Mit der Folge, dass es vielen Mitarbeitern nicht möglich war, standort- und geräteunabhängig ihre individuellen Informationen abzufragen bzw. die von ihnen favorisierten Auswertungen aufzurufen.

Die Frage war nun, ob und wie man das gut Funktionierende, bestens Erprobte behalten und die gefragte Funktionalität quasi als Add-On zur bestehenden Legacy-Anwendung dazu entwickeln kann. Wir beantworteten sie mit der strikten Trennung von Business Logik und Datenhaltung, die es dem cubido-Team erlaubte, seine Kernkompetenzen in der Web-Programmierung voll auszuspielen und sich gleichzeitig auf die geprüfte Qualität der Daten-Aggregation und -Filterung im Hintergrund zu verlassen. Kurz: die Datenerstellung erfolgt unverändert durch die iSeries-Applikation, während Datendarstellung und Bedienernavigation von cubido kommen.

Das bedeutet auf der Nutzerseite extreme Usability und Flexibilität bei den Zugangsgeräten. Egal, ob am Apple iPad oder am Windows Phone7: die Silhouette-Mitarbeiter können ihre vordefinierten Verkaufshitlisten und Favoriten mit einem Klick aufrufen und mit anderen teilen – natürlich im Einklang mit ihren rollenspezifischen Berechtigungen. Die vielfältigen Möglichkeiten für spontane Abfragen und Sichtendarstellungen verbunden mit extrem kurzen Antwortzeiten sorgen dabei für eine Akzeptanz, die IT-Bereichsleiter Thomas Pointner mit 100% beziffert. Denn auch für den Administrator am Back-End ist die neue WBR-Anwendung (Web Bestenreferenz) ein Segen, weil sie sich zentral ausrollen und einfach warten lässt.