Die Verwendung von papierbasierten Erfassungsmechanismen hat in der produzierenden Industrie eine lange Tradition. Erstens, weil technische Geräte oft zu empfindlich sind, um im harten Produktionsalltag zu bestehen. Und zweitens, weil mangels Integration der benachbarten Systeme oft ohnehin kein Weg an manueller Datenerfassung und Mehrfacheingabe vorbeiführt.

Vor diesem Hintergrund ging es in diesem Projekt nicht nur um „die optisch ansprechende Präsentation der Daten auf einem produktionstauglichen Device“, wie cubido Spezialist David Mariacher betont: „Es war schnell klar, dass wir den User nur dann effizient unterstützen können, wenn wir die Integration mit Auftragserfassung und Zeitwirtschaft ernst nehmen. Davon lebt die Intelligenz der Lösung und damit konnten wir auch den Aufwand für die Produktionsmitarbeiter bei der Dateneingabe minimieren.“ In der Praxis sieht das so aus, dass sich die Mitarbeiter mit ihrem Personalschlüssel anmelden und vom System automatisch erkannt bzw. mit Berechtigungen versehen werden. Danach scannen sie mit ihrer Laufkarte den Produktionsauftrag ein und bekommen die Arbeitsgänge angezeigt, unter denen sie auswählen können. Gleichzeitig können sie die Milestones im Projekt, aber auch ihre Prämien- und Leistungsdaten einsehen und hochrechen, sowie weitere Statistikdaten über frei wählbare Perioden abfragen.

„Kein Wunder, dass der Zusammenhalt in diesem Projekt so groß war“, ergänzt Karl Sulzbacher, Projektleiter, Silhouette: „Weil wir die Kommunikation ernst nahmen, bekamen wir hochwertiges Feedback auf den Prototypen, das wir direkt in die Entwicklung einfließen ließen. Das Resultat ist eine klassische Win-Win-Situation: Für die Mitarbeiter/innen bedeutet die Lösung einen Zeit-, Komfort- und Transparenzgewinn. Und für das Management im Unternehmen bringen die Echtzeitrückmeldungen in das Produktionsplanungssystem (PPS) ganz neue Einsichten und Gestaltungsmöglichkeiten.“